Nachrichten

WDR-Film Menschen hautnah "Für dumm erklärt"

Verband Sonderpädagogik bestätigt Problem der Fehldiagnosen an Sonderschulen

 Der Verband Sonderpädagogik (vds) bestätigt, dass es immer wieder zu Fehldiagnosen kommt und Kinder und Jugendliche an Sonderschulen unterrichtet werden, die dort nicht richtig gefördert werden können. In Reaktion auf den gestrigen WDR-Film "Für dumm erklärt" sagt die vds-Bundesvorsitzende Angela Ehlers:

... "leider kommen diese Fehlurteile immer wieder vor, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung behindern und ihre Familien in dauerhafte schlimme Lagen bringen."

 

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)

Sonderschüler wider Willen verklagt NRW

Sonderschüler wider Willen verklagt NRW

Elternvereine: Nenad ist kein Einzelfall

Nenads Geschichte mutet unglaublich an: 11 Jahre lernt der Junge auf Schulen für geistig Behinderte - obwohl er durchschnittlich begabt ist. Jahrelang bittet er seine Lehrer immer wieder, auf eine normale Schule wechseln zu dürfen. Vergeblich. Erst kurz vor seinem 18. Geburtstag gelingt es mit Hilfe von Externen, auf eIne Schule zu wechseln, auf der ein Schulabschluss möglich ist. Jetzt verklagt Nenad das Land NRW.

Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance
WDR Fernsehen, 20.10. 2016
22.40 bis 23.25

http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/fuer-dumm-erklaert-100.html

 

 

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)

"Inklusions- und Integrations-Helferinnen, - Hauptsache wir kriegen einen...?"

VIBRA e.V., Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen, trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat von 10-12 Uhr in den Räumen der Ratinger Demenzinitiative in der Ratinger Innenstadt: Im „Laden“, Wallpassage, Wallstr. 30.  zur Beratung, Unterstützung und Vernetzung der Inklusion von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen.

Nächster Termin: 03.11. 2015.

Schwerpunkt: „Inklusions- und Integrations-HelferInnen, Hauptsache wir kriegen einen…?“

 

Weiterlesen …

2015 (Kommentare: 0)

KAMPAGNE "VON UNTEN" FÜR INKLUSION

1250 GROßFLÄCHENPLAKATE IN NRW WERBEN FÜR DIE TEILHABE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Nordrhein-Westfalen erlebt vom 22. September an eine Werbekampagne der besonderen Art. Unter dem Slogan „Inklusion – schaffen wir!“ werben Prominente auf 1.250 Großflächenplakaten in NRW für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Gestaltet, organisiert und finanziert wurde das Ganze nicht etwa durch staatliche Stellen, Stiftungen oder Unternehmen, sondern von der Zivilgesellschaft. Der Kölner Verein mittendrin e.V. hat die Plakataktion gemeinsam mit Kooperationspartnern aufgelegt – als Teil einer Imagekampagne für Inklusion, die seit dem Frühjahr auf den relevanten Social-Media-Kanälen läuft.

Es sind die Menschen mit Behinderung selbst, ihre Freunde und Eltern, denen die oft negativ gefärbte Debatte über Inklusion, vor allem die schulische Inklusion, zunehmend ans Gemüt geht. Im Streit, ob die Inklusion zu schnell eingeführt wird, zu teuer oder zu schwierig ist, werden Menschen mit Behinderung gedankenlos als Last und Belastung thematisiert. „Hierbei scheinen Einige zu vergessen, dass der Leitgedanke der Inklusion zu den akzeptierten Grundpfeilern unserer Gesellschaft zählt und schlicht und einfach lautet: Alle gehören dazu.“, so Tina Sander, Projektleiterin der Kampagne beim mittendrin e.V.

Weiterlesen …

2015 (Kommentare: 0)

ELTERNVEREIN MITTENDRIN E.V. MIT INKLUSIONSPREIS NRW AUSGEZEICHNET

Der Kölner Elternverein mittendrin e.V. ist heute mit dem Inklusionspreis NRW ausgezeichnet worden. Der Verein, der sich für inklusive Bildung einsetzt, hat in der Stadthalle Mülheim/Ruhr von Landessozialminister Guntram Schneider einen der drei Hauptpreise erhalten - nach dem Verein miteinander leben e.V., ebenfalls aus Köln, und dem Verein familienbande e.V. aus Kamen. Damit sind bei der erstmaligen Verleihung des Preises gleich drei Vereine aus der Zivilgesellschaft ausgezeichnet worden, allesamt gegründet von Menschen mit Behinderung, ihren Familien und Freunden. Die Auswahl zeigt vor allem, dass die etablierten Anbieter sozialer Dienstleistungen von den Wohlfahrtsverbänden über die Kirchen bis zu den Kommunen in Sachen Inklusion noch großen Nachholbedarf haben.

 

Weiterlesen …

2015 (Kommentare: 0)