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WDR-Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance" gewinnt Medienpreis der Kindernothilfe

Der WDR hat in der Sparte TV den Medienpreis der Kindernothilfe geholt. Bereits zum 19. Mal zeichnete die Kinderhilfsorganisation damit am Freitag auf einer Gala in Berlin Journalistinnen und Journalisten aus, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen.Schirmherrin Christina Rau dankte den anwesenden Preisträgern: „Sie stellen genau die richtigen Fragen, decken Kinderrechtsverletzungen auf und erzählen von starken Jungen und Mädchen, von denen wir sonst nie erfahren würden.“

Die Jury zeichnete die Autorinnen Gülseli Baur und Cornelia Uebel aus für den Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance". Die Produktion wurde erstmals im Oktober 2016 in der WDR-Sendereihe "Menschen hautnah" ausgestrahlt.

Der Film erzählt die Geschichte von Nenad aus Köln, der trotz normaler Intelligenz elf Jahre auf Sonderschulen für Schüler mit geistiger Behinderung unterrichtet wurde. Kurz nach seiner Einschulung war der Junge wegen Lernschwierigkeiten und fehlender Sprachkenntnisse als geistig behindert eingestuft worden. Das Etikett "geistig behindert" wurde er nicht mehr los. 

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2017 (Kommentare: 0)

Menschenrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schulsystem umsetzen

Dies ist die zentrale Botschaft des dreitägigen Kölner Kongresses von mittendrin e.V. und die nachdrückliche Forderung der Monitoringstelle am Deutschen Institut für Menschenrechte, die mit zwei Referenten teilnahm.

Auf dem bundesweiten Kongress „Eine Schule für alle - Inklusion schaffen wir“ vom 8.-10. September an der Universität zu Köln, die der Kölner Elternverein mittendrin e.V. veranstaltete, wurde in einem breit angelegten Workshop-Angebot dargestellt, wie Schulen sich den Anforderungen der Inklusion stellen, ohne die bestehenden Probleme unter den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen schönzureden oder gar zu verschweigen. Allgemein wurde die Sorge geäußert, dass die neue Landesregierung mit ihrer angekündigten „Neuausrichtung“ der Inklusionspolitik die Bedingungen für eine inklusive Schulentwicklung verschlechtert bzw. verhindert.  

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2017 (Kommentare: 0)

Eltern erwarten konkrete Maßnahmen für Qualität in der inklusiven Bildung

Zum Schuljahresbeginn fordert der Elternverein mittendrin e.V. von Schulministerin Yvonne Gebauer konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität inklusiver Bildung. Die regierenden Parteien CDU und FDP hatten in der Vergangenheit heftige Kritik an der Umsetzung des Gemeinsamen Lernens von Schülern mit und ohne Behinderung geübt. Nun sei es an der Zeit, dass die neue Regierung ihrerseits konkrete Schritte unternimmt.

„Neben der Bereitstellung von genügend Personal und einer besseren Ausstattung muss die Regierung vor allem in die Unterrichtsqualität investieren“, sagt die mittendrin-Vorsitzende Eva-Maria Thoms, „viele Lehrer und Sonderpädagogen müssen fortgebildet werden, wie ein moderner inklusiver Unterricht gestaltet wird, der allen Schülern zu Gute kommt. Und die Schulen brauchen kompetente und feste Anprechpartner und Begleiter der inklusiven Schulentwicklung“

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Erster gemeinsamer Ratinger Inklusionstag ein voller Erfolg

12 Ratinger und Kreisweite Vereine und Selbsthilfegruppen organisierten zum 05.05.2017 einen großen Inklusionstag auf dem Ratinger Marktplatz, gefördert von der Aktion Mensch. Der Bürgermeister Klaus Pesch lobte die Veranstaltung als wichtigen Beitrag zu mehr Information und Aufklärung über Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

 

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"Alles inklusiv hier und „in Häppchen…"

Presseinformation

Was TEV e.V., Türkischer Elternverein und VIBRA e.V., Verein zur Förderung der Inklusion, mit Aktionsgemeinschaft für Behinderte e.V., dem BSG Bewegung Sport Gesundheit e.V., dem Freundeskreis für Rollstuhlfahrer, der Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen e.V., der SHG Schlaganfall e.V., der Schlafapnoe e.V. Velbert, der SHG Muskelkranke, dem TV Turnverein Ratingen 1856 e.V. und der VdK-Ortgruppe verbindet, präsentieren die Veranstalter und Kooperationspartner am Freitag, dem 05.05.2017 von 15 -20 Uhr auf den Ratinger Marktplatz. Zum 05.05. - Europäischer Protesttag - geht es um Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Gemeinsam wollen die Vereine für ein inklusives Ratingen, aber auch für einen inklusiven Kreis Mettmann werben und ihre Arbeit präsentieren. 

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