Nachrichten

Kerstin Griese: "Flächendeckend gute und unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderungen"

Erste Fachtagung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung in Berlin

Unter dem Motto "Eine für alle" nehmen heute und morgen rund 500 Beraterinnen und Berater von örtlichen Beratungsangeboten an der ersten Fachtagung der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" (EUTB) teil.

Seit Januar 2018 fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) rund 500 Beratungsangebote. Die EUTB ist ein neues, niedrigschwelliges Beratungsangebot zu den Rehabilitations- und Teilhabeleistungen. Das Motto unterstreicht dabei, dass nun in ganz Deutschland Beratungsstrukturen für alle Menschen mit Behinderungen geschaffen wurden - ganz gleich, um welche Einschränkung es sich handelt.

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2018 (Kommentare: 0)

Wie kommt NRW mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voran?

Verbändeanhörung des Deutschen Instituts für Menschenrechte am Mittwoch 25.4.2018

Elternverein kritisiert Untätigkeit der Schulministerin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die Behindertenverbände für den morgigen Mittwoch, 25. April 2018, zur Verbändeanhörung über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen eingeladen.

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/monitoring-stelle-un-brk/meldung/article/monitoring-stelle-un-brk-laedt-zur-ersten-verbaendekonsultation-in-nordrhein-westfalen-ein/

Im Vorfeld der Tagung kritisieren Eltern behinderter Kinder die Landesregierung. Den vollmundigen Ankündigungen die Qualität inklusiver Schulen deutlich zu verbessern, hat Schulministerin Yvonne Gebauer auch nach zehn Monaten im Amt bisher keinerlei Taten folgen lassen. „Für die Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung ist dies ein weiteres verlorenes Jahr“, sagt die Vorsitzende des Elternvereins mittendrin e.V., Eva-Maria Thoms.

 

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2018 (Kommentare: 0)

WDR-Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance" gewinnt Medienpreis der Kindernothilfe

Der WDR hat in der Sparte TV den Medienpreis der Kindernothilfe geholt. Bereits zum 19. Mal zeichnete die Kinderhilfsorganisation damit am Freitag auf einer Gala in Berlin Journalistinnen und Journalisten aus, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen.Schirmherrin Christina Rau dankte den anwesenden Preisträgern: „Sie stellen genau die richtigen Fragen, decken Kinderrechtsverletzungen auf und erzählen von starken Jungen und Mädchen, von denen wir sonst nie erfahren würden.“

Die Jury zeichnete die Autorinnen Gülseli Baur und Cornelia Uebel aus für den Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance". Die Produktion wurde erstmals im Oktober 2016 in der WDR-Sendereihe "Menschen hautnah" ausgestrahlt.

Der Film erzählt die Geschichte von Nenad aus Köln, der trotz normaler Intelligenz elf Jahre auf Sonderschulen für Schüler mit geistiger Behinderung unterrichtet wurde. Kurz nach seiner Einschulung war der Junge wegen Lernschwierigkeiten und fehlender Sprachkenntnisse als geistig behindert eingestuft worden. Das Etikett "geistig behindert" wurde er nicht mehr los. 

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2017 (Kommentare: 0)

Menschenrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schulsystem umsetzen

Dies ist die zentrale Botschaft des dreitägigen Kölner Kongresses von mittendrin e.V. und die nachdrückliche Forderung der Monitoringstelle am Deutschen Institut für Menschenrechte, die mit zwei Referenten teilnahm.

Auf dem bundesweiten Kongress „Eine Schule für alle - Inklusion schaffen wir“ vom 8.-10. September an der Universität zu Köln, die der Kölner Elternverein mittendrin e.V. veranstaltete, wurde in einem breit angelegten Workshop-Angebot dargestellt, wie Schulen sich den Anforderungen der Inklusion stellen, ohne die bestehenden Probleme unter den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen schönzureden oder gar zu verschweigen. Allgemein wurde die Sorge geäußert, dass die neue Landesregierung mit ihrer angekündigten „Neuausrichtung“ der Inklusionspolitik die Bedingungen für eine inklusive Schulentwicklung verschlechtert bzw. verhindert.  

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2017 (Kommentare: 0)

Eltern erwarten konkrete Maßnahmen für Qualität in der inklusiven Bildung

Zum Schuljahresbeginn fordert der Elternverein mittendrin e.V. von Schulministerin Yvonne Gebauer konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität inklusiver Bildung. Die regierenden Parteien CDU und FDP hatten in der Vergangenheit heftige Kritik an der Umsetzung des Gemeinsamen Lernens von Schülern mit und ohne Behinderung geübt. Nun sei es an der Zeit, dass die neue Regierung ihrerseits konkrete Schritte unternimmt.

„Neben der Bereitstellung von genügend Personal und einer besseren Ausstattung muss die Regierung vor allem in die Unterrichtsqualität investieren“, sagt die mittendrin-Vorsitzende Eva-Maria Thoms, „viele Lehrer und Sonderpädagogen müssen fortgebildet werden, wie ein moderner inklusiver Unterricht gestaltet wird, der allen Schülern zu Gute kommt. Und die Schulen brauchen kompetente und feste Anprechpartner und Begleiter der inklusiven Schulentwicklung“

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2017 (Kommentare: 0)