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Menschenrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schulsystem umsetzen

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Dies ist die zentrale Botschaft des dreitägigen Kölner Kongresses von mittendrin e.V. und die nachdrückliche Forderung der Monitoringstelle am Deutschen Institut für Menschenrechte, die mit zwei Referenten teilnahm

Auf dem bundesweiten Kongress „Eine Schule für alle - Inklusion schaffen wir“ vom 8.-10. September an der Universität zu Köln, die der Kölner Elternverein mittendrin e.V. veranstaltete, wurde in einem breit angelegten Workshop-Angebot dargestellt, wie Schulen sich den Anforderungen der Inklusion stellen, ohne die bestehenden Probleme unter den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen schönzureden oder gar zu verschweigen. Allgemein wurde die Sorge geäußert, dass die neue Landesregierung mit ihrer angekündigten „Neuausrichtung“ der Inklusionspolitik die Bedingungen für eine inklusive Schulentwicklung verschlechtert bzw. verhindert.

Klare Ansage von der Monitoringstelle  

In einer Podiumsdiskussion forderte Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoringstelle, die Debatte über Inklusion zu versachlichen. „Es gibt erfolgreiche schulische Inklusion in Deutschland. Anderslautende Rhetorik oder praktische Schwierigkeiten in einzelnen Ländern dürfen nicht dazu führen, dass praktische Fortschritte negiert werden oder die Inklusion gar für gescheitert erklärt wird.“ Im Mittelpunkt müsse die Umsetzung des Rechts auf Bildung für alle in einem inklusiven Schulsystem stehen. „Denn das Recht auf inklusive Bildung ist ein Menschenrecht“, so Aichele.

Den vollständigen Artikel von Dr. Brigitte Schumann bei bildungsklick  lesen

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