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Jahreshauptversammlung bei VIBRA bringt neue Gesichter in Vorstand und Verein

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Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins VIBRA, Verein zur Inklusion behinderter Kinder in Ratingen e.V., wurden am vergangenen Mittwoch die bisherige Vorsitzende Britta Witte und die Schriftführerin Elke Gräfe nach rund zehnjähriger Tätigkeit verabschiedet und die Nachfolgerinnen Barbara Emser und Karin Keune mit absoluter Stimmenmehrheit ins Amt gewählt. Das Amt der Kassenwartin wird weiterhin von Karin Liebig-Greday geführt. Witte und Gräfe zeigten in einem Rückblick noch einmal die wichtigsten Projekte auf, die der Verein in den vergangenen Jahren angestoßen hat. „Die aktive Arbeit in VIBRA ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung einer inklusiven Gemeinde“, resümierte Witte und Gräfe bestätigt, „Seit über zwanzig Jahren ist VIBRA in Ratingen die maßgebende Anlaufstelle für Eltern, die für ihre Kinder mit Behinderungen einen Platz in einem Regel-Kindergarten und der allgemeinen Schule planen.“ Im letzten Schuljahr wurden 217 Kinder mit Förderbedarf in Grundschulen und 54 Kinder an den weiterführenden Schulen in Ratingen beschult. In diesem und den Folgejahren steigt diese Zahl tendenziell an, weil Eltern ab August 2014 durch das neue Schulgesetz einen Rechtanspruch auf Unterricht in einer allgemeinen Schule haben. Pädagogische Konzeptionen des Gemeinsamen Lernens, nach denen auch eine Beschulung geistig- und mehrfachbehinderter Kinder möglich ist, werden bisher aber nur an der Eduard-Dietrich-Grundschule in Lintorf und der Astrid-Lindgren-Grundschule in Ratingen West bereitgestellt. „Die inklusive Beschulung von Kindern aller Behinderungen wird eine der drängendsten Fragen der Schulentwicklungsplanung in Ratingen“, zeigt Barbara Emser, neu gewählte Vorsitzende von VIBRA, auf und weist darauf hin, dass die Landesregierung die gesetzlichen Weichen zwar gestellt habe, die Ausgestaltung zur Inklusion aber intensiv begleitet werden müsse, beispielsweise durch einen Runden Tisch zur Inklusion in Ratingen. Denn die Umsetzung der Inklusion lässt viele Fragen an die Organisation und Verwaltung offen, beispielsweise zu Wahlmöglichkeiten der Eltern, Bereitstellung der Fahrdienste, Betreuung im offenen Ganztag und Kosten der Inklusion.

Damit Eltern den Weg zu VIBRA künftig leichter finden, wird ein offener Austausch in der aktuellen Presse angekündigt. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft für Behinderte und der Stadtpflegschaft künftig intensiv für gemeinsame Aktionen zur Inklusion genutzt. Auf der Homepage des Vereins können sich Interessierte über aktuelle Informationen zur Inklusion erkundigen: www.vibra-ev.de.

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