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Neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung aus dem Kreis Mettmann

 

Die „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) für Ratsuchende aus den Kreis Mettmann hat ihre offizielle Eröffnung gefeiert. Der Landrat des Kreises Mettmann Herr Thomas Hendele und der Bürgermeister der Stadt Ratingen Klaus Pesch übergaben symbolisch den Schlüssel an die Leiterin der Beratungsstelle Frau Karin Keune.

Neben dem Bürgermeister aus Erkrath Herr Christoph Schulz nahmen weitere Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Vereinen und interessierte Besucher und Besucherinnen daran teil und informierten sich über das Angebot der Teilhabeberatung.

Mit der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“, kurz EUTB, hat der Kreis Mettmann eine weitere Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung Bedrohte und deren Angehörige bekommen. Der Ratinger Verein „VIBRA e.V.“ hatte den Zuschlag zur Förderung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für den Aufbau der Beratungsstelle bekommen.

 

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2018 von Felix (Kommentare: 0)

Eröffnungsfeier der Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Am Samstag, den 08. September 2018 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr lädt das Team der Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle in Ratingen zur offiziellen Eröffnungsfeier ein.

Neben Sekt und Fingerfood und einem offiziellem Eröffnungszeremoniell gibt es die Möglichkeit unverbindlich die Räumlichkeiten der Beratungsstelle anzusehen und die Berater/innen kennenzulernen. Erwartet werden die Bürgermeister der Stadt Ratingen und der umliegenden Städte sowie der Landrat. Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese besuchte die Beratungsstelle bereits im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour, um sich über das Projekt zu informieren. Es fällt zusammen mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in ihren Zuständigkeitsbereich als Staatssekretärin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, das das Projekt mit 2 Vollzeitstellen fördert.

 

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Urteil rechtskräftig: Land NRW muss ehemaligen Sonderschüler entschädigen

Elternverein fordert, nun endlich die Sonderschulen auf ähnliche Fälle zu überprüfen

Erstmals muss ein Bundesland einem ehemaligen Sonderschüler Schadenersatz und gegebenenfalls Schmerzensgeld zahlen. Das entsprechende Grundurteil hatte der Kläger Nenad M. schon am 18. Juli vor dem Landgericht Köln erstritten (AZ 5 O 182/16). Die Kammer hatte in ihrem Urteil festgestellt, dass die Sonderschullehrer mit der jahrelang immer wieder erneuerten falschen Einstufung des Schülers in den Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" und mit dem Festhalten des Jungen auf der Sonderschule "Geistige Entwicklung" erheblich gegen ihre Amtspflichten verstoßen haben. Heute verlautete aus der zuständigen Bezirksregierung Köln, dass das Land NRW auf eine Berufung gegen das Urteil vor dem Oberlandesgericht verzichtet und damit die Zahlung von Schadenersatz und ggf Schmerzensgeld akzeptiert.

 

 

 

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Urteilsbegründung: Sonderschule hätte Nenad M. schon 2009 an eine allgemeine Schule weitergeben müssen

Das Kölner Landgericht stellt in seiner Urteilsbegründung zur Klage des ehemaligen Förderschülers Nenad M. gegen das Land NRW (AZ 5 O 182/16) erhebliche Verstöße der Landesbediensteten gegen ihre Amtspflichten fest und beurteilt ihr Handeln als rechtlich nicht vertretbar.

 Die Kammer bezieht die Amtspflichten der Lehrer und der Schulaufsicht auf die Bestimmungen des Schulrechts, die dazu dienen, "jedem die seinen Fähigkeiten entsprechende bestmögliche Bildung zukommen zu lassen (vgl. nur § 1 Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen vom 15.02.2005).", aus denen sich zweifelsfrei ergebe, dass die weiter führenden Gesetze, Erlasse und Verordnungen dem Schutz des einzelnen Schülers zu dienen bestimmt seien.

"Gegen sich hieraus ergebende Verpflichtungen haben die Bediensteten des beklagten Landes verstoßen."

 Das Gericht stellt fest, dass bereits "die Feststellung in dem Zeugnis vom 29.06.2009, wonach beim Kläger weiterhin sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung bestand, falsch war."

 

 

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Unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen

 

Die unabhängige Teilhabeberatungsstelle in Ratingen steht nun interessierten Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen und deren Angehörigen offen.

Träger der Beratungsstelle ist der Ratinger Verein VIBRA e.V. – Verein zur Förderung der Inklusion. Bereits im Februar unterrichtete die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese den Verein, dass er die entsprechenden Fördergelder vom Bund erhalten wird. „VIBRA hat mit Hilfe von Spendern und der Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) die Beratungsstelle für Ratingen und weitere Städte des Kreises Mettmann auf den Weg bringen können.“ sagt Vorstandsfrau Karin Keune. Das Projekt folgt dem menschenrechtlichen Modell von Behinderung, das der UN-Behindertenrechtskonvention zugrunde liegt. Behinderung wird nicht als individuelles Defizit verstanden: Denn Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen haben ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft.

 

In der Beratungsstelle können sich Betroffene und Angehörige zu allen Fragen der Teilhabe und Rehabilitation in allen Lebenslagen beraten lassen, ohne dass Interessen von Dritten im Spiel sind. Zum Beispiel zu folgenden Themen: Fragen des selbstbestimmten Lebens und Wohnens, Inklusion in der Schule, Übergänge in den Beruf, Teilhabe am Arbeitsleben, persönliches Budget, Assistenzen, Rehabilitation, Schwerbehindertenausweis oder Nachteilsausgleich. Das Beratungsangebot ist kostenlos.

 

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Breites Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen gegründet


VIBRA als auch weitere Organisationen von Schülern, Eltern, Lehrern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden konkrete wirksame Maßnahmen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems

Düsseldorf, 18.6.2018

In Düsseldorf hat sich heute das neue „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecher*innen des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren.

 Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Dorothea Schäfer, Vorstandsmitglied Nikita Grünwald von der Landesschüler*innenvertretung und für die Eltern Bernd Kochanek vom Inklusionsfachverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. bezeichneten die bisherigen und die absehbar geplanten Aktivitäten der Landesregierung als völlig ungenügend in Hinblick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Rechts jedes Kindes in Nordrhein-Westfalen auf inklusive Bildung. Sie forderten einen konkreten und schlüssigen Maßnahmen- und Stufenplan, wie aus dem lückenhaften und zum Teil qualitativ unzureichenden Angebot des Gemeinsamen Lernens ein inklusives Schulsystem aufgebaut werden soll. Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung müsse selbstverständlich werden.

 Das „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ ist von 36 Organisationen gegründet worden. Neben zahlreichen Elternvereinen, der Bildungsgewerkschaft GEW und der Landesschüler*innenvertretung zählen zu den Gründungsmitgliedern u.a. auch der Landesbehindertenrat, die LAG Selbsthilfe, die Interessengemeinschaft Selbstbestimmt Leben NRW und die Sozialverbände SoVD und VdK. Andere Organisationen der Zivilgesellschaft sind eingeladen dem Bündnis beizutreten.

 

 

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Kerstin Griese: "Flächendeckend gute und unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderungen"

Erste Fachtagung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung in Berlin

Unter dem Motto "Eine für alle" nehmen heute und morgen rund 500 Beraterinnen und Berater von örtlichen Beratungsangeboten an der ersten Fachtagung der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" (EUTB) teil.

Seit Januar 2018 fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) rund 500 Beratungsangebote. Die EUTB ist ein neues, niedrigschwelliges Beratungsangebot zu den Rehabilitations- und Teilhabeleistungen. Das Motto unterstreicht dabei, dass nun in ganz Deutschland Beratungsstrukturen für alle Menschen mit Behinderungen geschaffen wurden - ganz gleich, um welche Einschränkung es sich handelt.

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Wie kommt NRW mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voran?

Verbändeanhörung des Deutschen Instituts für Menschenrechte am Mittwoch 25.4.2018

Elternverein kritisiert Untätigkeit der Schulministerin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die Behindertenverbände für den morgigen Mittwoch, 25. April 2018, zur Verbändeanhörung über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen eingeladen.

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/monitoring-stelle-un-brk/meldung/article/monitoring-stelle-un-brk-laedt-zur-ersten-verbaendekonsultation-in-nordrhein-westfalen-ein/

Im Vorfeld der Tagung kritisieren Eltern behinderter Kinder die Landesregierung. Den vollmundigen Ankündigungen die Qualität inklusiver Schulen deutlich zu verbessern, hat Schulministerin Yvonne Gebauer auch nach zehn Monaten im Amt bisher keinerlei Taten folgen lassen. „Für die Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung ist dies ein weiteres verlorenes Jahr“, sagt die Vorsitzende des Elternvereins mittendrin e.V., Eva-Maria Thoms.

 

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WDR-Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance" gewinnt Medienpreis der Kindernothilfe

Der WDR hat in der Sparte TV den Medienpreis der Kindernothilfe geholt. Bereits zum 19. Mal zeichnete die Kinderhilfsorganisation damit am Freitag auf einer Gala in Berlin Journalistinnen und Journalisten aus, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen.Schirmherrin Christina Rau dankte den anwesenden Preisträgern: „Sie stellen genau die richtigen Fragen, decken Kinderrechtsverletzungen auf und erzählen von starken Jungen und Mädchen, von denen wir sonst nie erfahren würden.“

Die Jury zeichnete die Autorinnen Gülseli Baur und Cornelia Uebel aus für den Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance". Die Produktion wurde erstmals im Oktober 2016 in der WDR-Sendereihe "Menschen hautnah" ausgestrahlt.

Der Film erzählt die Geschichte von Nenad aus Köln, der trotz normaler Intelligenz elf Jahre auf Sonderschulen für Schüler mit geistiger Behinderung unterrichtet wurde. Kurz nach seiner Einschulung war der Junge wegen Lernschwierigkeiten und fehlender Sprachkenntnisse als geistig behindert eingestuft worden. Das Etikett "geistig behindert" wurde er nicht mehr los. 

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Menschenrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schulsystem umsetzen

Dies ist die zentrale Botschaft des dreitägigen Kölner Kongresses von mittendrin e.V. und die nachdrückliche Forderung der Monitoringstelle am Deutschen Institut für Menschenrechte, die mit zwei Referenten teilnahm.

Auf dem bundesweiten Kongress „Eine Schule für alle - Inklusion schaffen wir“ vom 8.-10. September an der Universität zu Köln, die der Kölner Elternverein mittendrin e.V. veranstaltete, wurde in einem breit angelegten Workshop-Angebot dargestellt, wie Schulen sich den Anforderungen der Inklusion stellen, ohne die bestehenden Probleme unter den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen schönzureden oder gar zu verschweigen. Allgemein wurde die Sorge geäußert, dass die neue Landesregierung mit ihrer angekündigten „Neuausrichtung“ der Inklusionspolitik die Bedingungen für eine inklusive Schulentwicklung verschlechtert bzw. verhindert.  

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Eltern erwarten konkrete Maßnahmen für Qualität in der inklusiven Bildung

Zum Schuljahresbeginn fordert der Elternverein mittendrin e.V. von Schulministerin Yvonne Gebauer konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität inklusiver Bildung. Die regierenden Parteien CDU und FDP hatten in der Vergangenheit heftige Kritik an der Umsetzung des Gemeinsamen Lernens von Schülern mit und ohne Behinderung geübt. Nun sei es an der Zeit, dass die neue Regierung ihrerseits konkrete Schritte unternimmt.

„Neben der Bereitstellung von genügend Personal und einer besseren Ausstattung muss die Regierung vor allem in die Unterrichtsqualität investieren“, sagt die mittendrin-Vorsitzende Eva-Maria Thoms, „viele Lehrer und Sonderpädagogen müssen fortgebildet werden, wie ein moderner inklusiver Unterricht gestaltet wird, der allen Schülern zu Gute kommt. Und die Schulen brauchen kompetente und feste Anprechpartner und Begleiter der inklusiven Schulentwicklung“

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Erster gemeinsamer Ratinger Inklusionstag ein voller Erfolg

12 Ratinger und Kreisweite Vereine und Selbsthilfegruppen organisierten zum 05.05.2017 einen großen Inklusionstag auf dem Ratinger Marktplatz, gefördert von der Aktion Mensch. Der Bürgermeister Klaus Pesch lobte die Veranstaltung als wichtigen Beitrag zu mehr Information und Aufklärung über Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

 

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

"Alles inklusiv hier und „in Häppchen…"

Presseinformation

Was TEV e.V., Türkischer Elternverein und VIBRA e.V., Verein zur Förderung der Inklusion, mit Aktionsgemeinschaft für Behinderte e.V., dem BSG Bewegung Sport Gesundheit e.V., dem Freundeskreis für Rollstuhlfahrer, der Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen e.V., der SHG Schlaganfall e.V., der Schlafapnoe e.V. Velbert, der SHG Muskelkranke, dem TV Turnverein Ratingen 1856 e.V. und der VdK-Ortgruppe verbindet, präsentieren die Veranstalter und Kooperationspartner am Freitag, dem 05.05.2017 von 15 -20 Uhr auf den Ratinger Marktplatz. Zum 05.05. - Europäischer Protesttag - geht es um Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Gemeinsam wollen die Vereine für ein inklusives Ratingen, aber auch für einen inklusiven Kreis Mettmann werben und ihre Arbeit präsentieren. 

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

Ausstellung NEUE WOHNIDEEN FÜR DIE ALTE FEUERWACHE

Die Ausstellung ist am Donnerstag, 06.04.2017 in der Hauptfiliale der Sparkasse HRV, Düsseldorfer Str. 28 in Ratingen-Mitte, im Beisein von rund 50 geladenen Gästen der Ratinger Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderung, Vertreterinnen der Wohlfahrtspflege und Einrichtungen, sowie Wohnprojektinteressierten eröffnet worden.

Das Interesse an neuen Wohnideen und den insgesamt 5 verschiedenen städtebaulichen Entwürfen und Modellen für das Gelände der Alten Feuerwache in Ratingen-Mitte war sehr groß, zumal die Studierenden, ihre Pläne persönlich erläuterten. Diese wurden im Wintersemester 2016-17 an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Architektur, Fach Bauen und Entwerfen unter der Anleitung von Herrn Dipl. Ing. und Architekt Miro Perossa entwickelt.

 

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

Anmeldeverfahren Förderkinder an der weiterführenden Schule - alles bestens gelaufen?

VIBRA e.V. (Verein zur Förderung der Inklusion) lädt ein am Dienstag, 21.03.2017 von 19.30 -21 Uhr, Im Laden, Wallpassage, Wallstr.30, 40878 Ratingen, mit Eltern und anderen Interessierten das Thema: „Anmeldung eines Kindes mit sonderpädagogischen Förderbedarf an der weiterführenden Schule“, zu beraten und zu diskutieren. Denn häufig stehen Eltern vor Unsicherheiten: Wo kann das Kind angemeldet werden? Wie werden Kinder mit Förderbedarf an der weiterführenden Schule unterrichtet? Ist die jeweilige Schule mit ausreichenden Lehrern, Sonderpädagogen und Helfern ausgestattet? Oder doch zur Sonderschule?

 

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

Zerstörte Bildungsbiographie - Ehemaliger Sonderschüler verklagt Land NRW

Heute beginnt vor dem Landgericht Köln der Schadenersatz-Prozess von Nenad M. gegen das Land NRW.  Der junge Mann, der heute auf dem Weg zum Realschulabschluss ist, hat mehr als 10 Jahre lang bis kurz vor seinem 18. Geburtstag die Sonderschule „Geistige Entwicklung“ besucht – gegen seinen Willen.

Obwohl Nenad schon früh begann, seine Lehrer um einen Wechsel auf eine andere Schule zu bitten, bescheinigte auch die Kölner Sonderschule jedes Jahr wieder, Nenad habe eine geistige Behinderung und müsse auf der Sonderschule bleiben. Dabei hatten sie selbst erkannt, dass bei Nenad M. keine geistige Behinderung vorliegt. Die Beschulung auf der Sonderschule „geistige Entwicklung" wurde in den Förderplänen mit fehlender Disziplin und sozialen Schwierigkeiten begründet.

Damit haben die zuständigen Sonderpädagogen, die Sonderschule und letztlich auch die Schulaufsicht fortgesetzt gegen nordrhein-westfälisches Schulrecht verstoßen. 

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Neuer Inklusionsmanager des TV Ratingen am kommenden Dienstag bei VIBRA e.V. zu Besuch

Zum nächsten offenen Beratungstreff des Vereins VIBRA e.V., Verein zur Förderung der Inklusion, Dienstag, 07.03.2017 ab 10 Uhr, „im Laden“, Wallpassage, Wallstr. 30, 40878 Ratingen freuen sich die Veranstalter, den neuen Inklusions-Manager des TV Ratingen (Turnverein), Herrn Tobias Pollap, begrüßen zu dürfen. Herr Pollap ist seit zwei Wochen im Amt und soll im TV Ratingen das Thema Inklusion verankern. Bisher war es so, dass Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen die Sportangebote und Kurse des TV zwar generell offenstanden, die meisten Angebote sich aber überwiegend an Menschen ohne Einschränkungen richten. Das soll sich jetzt ändern. Menschen mit Behinderungen sollen künftig zwischen verschiedenen Sportangeboten wählen können. Zudem sollen sich Menschen mit Behinderungen auch aktiv an der Angebotsentwicklung beteiligen. Was im Einzelnen dazu geplant ist und wie sich auch Selbsthilfe-Vereine einbringen können, wird Herr Pollap zum Termin erläutern. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, die sich über die Arbeit des Inklusions- Managers informieren oder auch Vorschläge einbringen möchten. 

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Mitmachen beim Aktionstag 05.05.2017

Mitmachen beim Aktionstag 05.05.2017 Ratinger Vereine von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen – Vorbereitungen laufen an…

Der Aktionstag 05.05. ist europaweit anerkannter Tag zur Forderung der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Wer sich an dem Tag in Ratingen beteiligen, einen Selbsthilfe-Verein präsentieren, eine künstlerische Darbietung zeigen möchte, ist herzlich eingeladen zum nächsten Vorbereitungstreff zu kommen – am Rollstuhl-Parcour fehlen z.B. noch ein paar Aktive! Die Ratinger Selbsthilfen von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Türkischer Elternverein (TEV e.V.), Verein zur Förderung Inklusion (VIBRA e.V.), Schlaganfall e.V., SHG Muskelkranke, Freundeskreis Rollstuhlfahrer, Schlafapnoe e.V., Aktionsgemeinschaft, u.a., laden weitere interessierte Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger ein, mitzuwirken und sich zu vernetzen – nächster Termin: 20.02.2017 um 18 Uhr im Vereinshaus des TEV e.V., Mettmannerstr.5, 40878 Ratingen. Unter dem Motto: „Inklusion in Häppchen“ sollen am Aktionstag auf dem Marktplatz Kulturelles, Kulinarisches und Informatives angeboten und dabei gleichzeitig Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen/ Migrationshintergrund erlebt werden. Für die Bühne sind Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderungen angefragt, Aktionszelte für künstlerische und sportliche Aktivitäten, Mitmachküche für kulinarische Spezialitäten aus Syrien, Libanon und Eritrea und Infostände sollen die Vielfalt der Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen vor Ort zeigen. Weitere Informationen: Karin Keune (VIBRA e.V.), Tel: 0163-6386366 oder Sami Celik (TEV e.V.), Tel: 0173-2979099

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Eltern wehren sich gegen Wahlkampfhetze

Karikatur 
Offener Brief an Armin Laschet und Christian Lindner verurteilt Anti-Inklusions-Polemik
Auch LAG Selbsthilfe schließt sich an
 
Immer mehr Eltern in Nordrhein-Westfalen wehren sich gegen die Anti-Inklusions-Polemik. Mit den neu dazu gekommenen Vereinen Bielefelder Familien für Inklusion, der Initiative gemeinsam leben & lernen e.V. Neuss und der AEbK, Arbeitsgemeinschaft der Eltern blinder und sehbehinderter Kinder in Westfalen-Lippe e. V.  wenden sich inzwischen 21 Elternvereine in einem Offenen Brief an die Spitzenkandidaten von CDU und FDP für die Landtagswahl. Auch der geschäftsführende Vorstand der LAG Selbsthilfe NRW hat sich der Kritik angeschlossen.
 
Die Eltern werfen Armin Laschet und Christian Lindner vor, das Thema Inklusion für ihren Wahlkampf zu instrumentalisieren und sich dabei bedenkenlos einer hinterhältigen Polemik zu bedienen. Mit Bildern wie "Inklusion mit der Brechstange", "Förderschulen werden zerschlagen" und "an die Wand gefahren" werde letztlich Stimmung gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderung gemacht:
 
Beispiele:
 

Die Eltern fordern Laschet und Lindner auf, statt zu hetzen, konstruktive Vorschläge für eine gelingende Umsetzung der Inklusion in den Schulen zu machen.

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

VIBRA e.V. mit warmen Geldregen von DKV überrascht

Kurz vor Jahresende gab noch eine Überraschung für VIBRA e.V. Die DKV MOBILITY SERVICES Group aus Ratingen, Dienstleister für den gewerblichen Güter- und Personentransport, ist auf die Arbeit des Inklusions-Vereins aufmerksam geworden und unterstützte diese mit einer großzügigen Spende von 1250€. Denn alljährlich lädt der Betriebsrat die Mitarbeiter ein, Sachspenden für gemeinnützige Vereine zu sammeln, die die Geschäftsführung mit einer gleichwertigen Geldsumme aufstockt. Diesmal fiel ein Teil der Summe auf VIBRA e.V. und wurde am 14.12.2016 in großer Runde in den Räumen der Geschäftsführung in der Ratinger Zentrale übergeben.

Grupenfoto der Spendenübergabe
Bildunterschrift (links n rechts): Heike Steih (DKV), Dr. Alexander Hufnagel (DKV-Geschäftsführung), Barbara Emser (VIBRA e.V.), Karin Keune (VIBRA e.V.), Dr. Werner Hufnagl (DKV-Geschäftsführung), Monika und Lisa Großhanten (VIBRA e.V.), Birgit Maffalsky (DKV-Personalleitung), Ruth Körner (DKV-Betriebsratsvorsitzende)​

 

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Teilhabe ist ein Recht und keine Geste

Stellungnahme VIBRA e.V. zur Meldung: "Gehbehinderte klagen über neue Bordsteinabsenkungen!  im Ratinger Wochenblatt am 05.01.2017

Es ist mal wieder erstaunlich, wie das Thema Barrierefreiheit in der Stadt Ratingen durch den Roten Punkt diskutiert wird: Schmale Buchten helfen Blinden, führen jedoch zu Staus beim Überqueren? Diese Behauptung trifft wohl eher auf PKW-Fahrer an der Autobahnauffahrt A3 Hombergerstr. zu, als auf Rollatorenfahrerinnen am Gehüberweg, Düsseldorferstr.!

Für eine ausgewogene Berichterstattung wäre es für die betroffene Rollatorenfahrerin Frau Gisela Hakus und die Leser*innen sicherlich hilfreich gewesen zu wissen, dass sich viele Selbsthilfegruppen intensiv mit Barrierefreiheit in der Stadt Ratingen auseinandersetzen,

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2017 von Felix (Kommentare: 0)

Adventsfeier für die Inklusion

Die Adventsfeier der „rapeedo“ Fa. KomMITT in Kooperation mit Restaurant-Bistro „Kleiner Prinz“ am 3./4.12. 2016 in der Wallpassage in Ratingen zugunsten des Vereins VIBRA e.V. (Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen) war für alle Beteiligten ein fröhliches Einläuten der Vorweihnachtszeit. Bei Waffeln und Glühwein diskutierten VIBRA Vorstandfrauen Karin Keune, Monika Großhanten und Barbara Emser mit zahlreichen Gästen über die Inklusion behinderter Menschen in Ratingen und schnürten die wunderschönen Nordmanntannen

 

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Kinder zu Unrecht in Sonderschulen?

ELTERNVERBAND FORDERT ÜBERPRÜFUNG ALLER SONDERSCHULEN

Der Elternverband Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen NRW fordert, alle Sonderschulen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung mit Hilfe einer Sonderkommission zu überprüfen. Der Verband wird von Schulministerin Sylvia Löhrmann beim Verbändegespräch des MSW am Dienstag, dem 13.12.2016 verlangen, dass eine solche „Soko Sonderschule“ bei sämtlichen Schülerinnen und Schülern der Sonderschulen überprüft, ob sie tatsächlich eine Behinderung haben.

Dass in Nordrhein-Westfalen Kinder und Jugendliche mit falschen Diagnosen in Sonderschulen feststecken, hat im Oktober der WDR anhand eines dramatischen Falles aufgedeckt. 

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2016 von Felix (Kommentare: 0)

Reaktionen auf den WDR-Film "Für dumm erklärt"

 

Viele weitere Betroffene melden sich in Beratungsstellen - der Bundeselternrat nimmt Stellung

Nach Ausstrahlung des WDR-Films "Für dumm erklärt" am vergangenen Donnerstag, haben sich zahlreiche Familien an unsere Beratungsstelle gewandt, die Ähnliches erlebt haben. Auch an andere Beratungsstellen in der Region, wie Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen in Bonn wandten sich Betroffene. Der Film hatte anhand der Fälle von Nenad, der 11 Jahre auf einer Sonderschule "Geistige Entwicklung" verbrachte und Marcel, der Sonderschulen für emotionale Entwicklung und für Sprachförderung durchlaufen hat, gezeigt wie falsche Zuweisungen auf Sonderschulen Bildungskarrieren zerstören.

Damit wird deutlich, dass es sich keinesfalls um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern um das Versagen eines ganzen Systems.

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2016 von Felix (Kommentare: 0)

WDR-Film Menschen hautnah "Für dumm erklärt"

Verband Sonderpädagogik bestätigt Problem der Fehldiagnosen an Sonderschulen

 Der Verband Sonderpädagogik (vds) bestätigt, dass es immer wieder zu Fehldiagnosen kommt und Kinder und Jugendliche an Sonderschulen unterrichtet werden, die dort nicht richtig gefördert werden können. In Reaktion auf den gestrigen WDR-Film "Für dumm erklärt" sagt die vds-Bundesvorsitzende Angela Ehlers:

... "leider kommen diese Fehlurteile immer wieder vor, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung behindern und ihre Familien in dauerhafte schlimme Lagen bringen."

 

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2016 von Felix (Kommentare: 0)

Sonderschüler wider Willen verklagt NRW

Sonderschüler wider Willen verklagt NRW

Elternvereine: Nenad ist kein Einzelfall

Nenads Geschichte mutet unglaublich an: 11 Jahre lernt der Junge auf Schulen für geistig Behinderte - obwohl er durchschnittlich begabt ist. Jahrelang bittet er seine Lehrer immer wieder, auf eine normale Schule wechseln zu dürfen. Vergeblich. Erst kurz vor seinem 18. Geburtstag gelingt es mit Hilfe von Externen, auf eIne Schule zu wechseln, auf der ein Schulabschluss möglich ist. Jetzt verklagt Nenad das Land NRW.

Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance
WDR Fernsehen, 20.10. 2016
22.40 bis 23.25

http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/fuer-dumm-erklaert-100.html

 

 

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2016 von Felix (Kommentare: 0)

"Inklusions- und Integrations-Helferinnen, - Hauptsache wir kriegen einen...?"

VIBRA e.V., Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen, trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat von 10-12 Uhr in den Räumen der Ratinger Demenzinitiative in der Ratinger Innenstadt: Im „Laden“, Wallpassage, Wallstr. 30.  zur Beratung, Unterstützung und Vernetzung der Inklusion von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen.

Nächster Termin: 03.11. 2015.

Schwerpunkt: „Inklusions- und Integrations-HelferInnen, Hauptsache wir kriegen einen…?“

 

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KAMPAGNE "VON UNTEN" FÜR INKLUSION

1250 GROßFLÄCHENPLAKATE IN NRW WERBEN FÜR DIE TEILHABE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Nordrhein-Westfalen erlebt vom 22. September an eine Werbekampagne der besonderen Art. Unter dem Slogan „Inklusion – schaffen wir!“ werben Prominente auf 1.250 Großflächenplakaten in NRW für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Gestaltet, organisiert und finanziert wurde das Ganze nicht etwa durch staatliche Stellen, Stiftungen oder Unternehmen, sondern von der Zivilgesellschaft. Der Kölner Verein mittendrin e.V. hat die Plakataktion gemeinsam mit Kooperationspartnern aufgelegt – als Teil einer Imagekampagne für Inklusion, die seit dem Frühjahr auf den relevanten Social-Media-Kanälen läuft.

Es sind die Menschen mit Behinderung selbst, ihre Freunde und Eltern, denen die oft negativ gefärbte Debatte über Inklusion, vor allem die schulische Inklusion, zunehmend ans Gemüt geht. Im Streit, ob die Inklusion zu schnell eingeführt wird, zu teuer oder zu schwierig ist, werden Menschen mit Behinderung gedankenlos als Last und Belastung thematisiert. „Hierbei scheinen Einige zu vergessen, dass der Leitgedanke der Inklusion zu den akzeptierten Grundpfeilern unserer Gesellschaft zählt und schlicht und einfach lautet: Alle gehören dazu.“, so Tina Sander, Projektleiterin der Kampagne beim mittendrin e.V.

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2015 von Felix (Kommentare: 0)

ELTERNVEREIN MITTENDRIN E.V. MIT INKLUSIONSPREIS NRW AUSGEZEICHNET

Der Kölner Elternverein mittendrin e.V. ist heute mit dem Inklusionspreis NRW ausgezeichnet worden. Der Verein, der sich für inklusive Bildung einsetzt, hat in der Stadthalle Mülheim/Ruhr von Landessozialminister Guntram Schneider einen der drei Hauptpreise erhalten - nach dem Verein miteinander leben e.V., ebenfalls aus Köln, und dem Verein familienbande e.V. aus Kamen. Damit sind bei der erstmaligen Verleihung des Preises gleich drei Vereine aus der Zivilgesellschaft ausgezeichnet worden, allesamt gegründet von Menschen mit Behinderung, ihren Familien und Freunden. Die Auswahl zeigt vor allem, dass die etablierten Anbieter sozialer Dienstleistungen von den Wohlfahrtsverbänden über die Kirchen bis zu den Kommunen in Sachen Inklusion noch großen Nachholbedarf haben.

 

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INKLUSION: DEUTSCHLAND TUT SO ALS OB

BERTELSMANN-JAHRESSTUDIE WEIST NACH: FÖRDERSCHULEN SIND GRÖSSER ALS VOR DER RATIFIZIERUNG DER UN-KONVENTION

Das passt nicht zusammen: Überall in Deutschland wird aufgeregt über die Belastungen der Schulen durch die Inklusion debattiert. Die Statistik zeigt aber: Die Förderschulen unterrichten heute sogar mehr Kinder und Jugendliche als vor Beginn der Inklusionsdebatte. Es stellt sich die Frage: Was sind das für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung, die neuerdings in den allgemeinen Schulen unterrichtet werden? Und wo kommen sie her?

Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht heute ihre jährlich von Professor Klaus Klemm erstellte Studie über die Entwicklung der Inklusion in Deutschland. Die Studie weist in nackten Zahlen nach: Alle Erfolgsmeldungen über rasant steigende "Inklusionsquoten" in den Bundesländern sind zumindest bis zum Schuljahr 2013/2014 mehr als zweifelhaft. Denn während die Zahl der SchülerInnen mit Behinderung in den allgemeinen Schulen vorgeblich steigt, bleibt sie gleichzeitig in den Förderschulen konstant. Was vor allem steigt, und zwar in allen Bundesländern, ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, denen per Gutachten eine Behinderung attestiert wird - und zwar seit 2008 um ganze 13 Prozent.

 

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Terminankündigung: Den Überblick behalten bei der Inklusion....!

Terminankündigung von Vibra e.V.:  Den Überblick behalten bei der Inklusion…!“

Am kommenden Dienstag, 01.09.2015, steht der Verein Vibra e.V., Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen, wieder zur monatlichen persönlichen Beratung, Unterstützung und Vernetzung in der Ratinger-Innenstadt, im „Laden“, Wallpassage 30, in der Zeit zwischen 10-12 Uhr, zur Verfügung . Karin Keune, Vorstandsfrau des Vereins, informiert zum Thema Inklusion und mögliche Hilfen, die an Schulen und Kindergärten zum Einsatz kommen können. Interessierte, Eltern, MitarbeiterInnen von Einrichtungen, InklusionshelferInnen sind herzlich willkommen, um Fragen und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.

 

 

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Terminankündigung: Mehr Beratung und Information

Mehr Beratung und Information zur Inklusion. Aktuell: zum Schulanfang!

Ab sofort bietet VIBRA e.V. (Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen), jeden ersten Dienstag im Monat eine persönliche Beratung, Unterstützung und Vernetzung zur Inklusion von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen an.

 

 

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2015 von Felix (Kommentare: 0)

Investieren die Kommunen in inklusive Bildung?

Elternvereine fragen ihre Kommunen nach der Verwendung der Gelder aus dem "Inklusionsförderungsgesetz"

Am 1. Februar erwarten die Kommunen in Nordrhein-Westfalen einen Geldsegen vom Land. Dann werden ihnen erstmals Zuschüsse für den Aufbau der inklusiven Bildung überwiesen. Fünf Jahre lang wird das Land die Kommunen nach dem "Gesetz zur Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion" vom 3.7.2014 mit insgesamt 175 Millionen Euro unterstützen.

Zwölf Elternvereine aus Nordrhein-Westfalen haben heute rund 20 Kommunen angefragt, für welche Investitionen und Maßnahmen sie das Geld vom Land in diesem Jahr genau ausgeben wollen. Denn formal sind die Gelder aus dem "Inklusionsförderungsgesetz" nicht zweckgebunden. 

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2015 von Felix (Kommentare: 0)

Federballschläger und Fußbälle für die Inklusion: VIBRA unterstützt die städtische Realschule Käthe-Kollwitz in Ratingen-Lintorf

Mit der großzügigen Spende für die integrative Klasse 5d der städtischen Käthe Kollwitz Realschule in Ratingen-Lintorf überraschten Barbara Emser, Karin Keune und Monika Großhanten von VIBRA am vergangenen Freitag die SchülerInnen und Lehrerinnen „Für VIBRA ist es erfreulich, das wir damit unsere Wertschätzung ausdrücken können für die wichtige Arbeit, die an der Käthe Kollwitz Schule geleistet wird.“, fasst Vorstandsfrau Keune zusammen.

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2014 (Kommentare: 0)

05 Mai: Inklusion gemeinsam voranbringen: Bilderstrecke

von links nach rechts:

Karin Keune (Vorsitzende VIBRA) Peter Nuschilla (interessierter Bürger), Barbara Emser (Vorsitzende VIBRA), Werner Kleinrahm (Vorsitzender Aktionsgemeinschaft für Behinderte)

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2014 (Kommentare: 0)

5. Mai: Schritt für Schritt zur Inklusion

Der 5. Mai ist der Europäische Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass schallte es letzten Samstag durch die Ratinger Innenstadt: „Schon viel erreicht, aber, - noch viel mehr vor!“ Die Stimme gehört Karin Keune, Vorsitzende des Vereins VIBRA, die mit ihren Mitstreiterinnen des Vereins, Vertreterinnen der Stadtpflegschaft, der Lintorfer Eduard Dietrich Schule und des Lux Jugend- und Kulturzentrum alle Interessierten zum Inklusionskaffee am Gleichstellungstag auf der Oberstrasse empfingen. VIBRA und Kooperationspartner engagieren sich, um Inklusion in den Ratinger Schulen aktiv voranzubringen.

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2014 (Kommentare: 0)

Aktion zum „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" am 03.05.2014

Wie soll sie aussehen, die „inklusive" Schule? Darüber wollen sich Vertreterinnen des Vereins VIBRA, der Ratinger Schulen und der Stadtpflegschaft am Samstag, 03.05.2014 in der Zeit von 10 -13 Uhr in der Fußgängerzone der Stadt Ratingen, Oberstrasse, gegenüber dem Reisebüro Tonnaer mit Bürgerinnen und Bürgern unterhalten.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Bürgermeister hat die Glocken der Inklusion läuten gehört...

Bild mit VIBRA und Bürgermeister

Am letzten Donnerstag, 20.03.2014 schallte es laut aus dem Amtszimmer des Bürgermeisters. Christian Keune, 10 Jahre alt, Down-Syndrom, Schüler der Eduard Dietrich Regelgrundschule, hantierte mit den Amtsglocken von Harald Birkenkamp während die VIBRA- Aktivistinnen, dem Kandidaten der Bürger Union ihre Wahlprüfsteine zur Inklusion persönlich überreichten.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Offene BürgerInnensprechstunde: Inklusion

Dienstag, 18.03.2014 ab 19 Uhr im Clubraum, Restaurant Ratingia in der Dumeklemmerhalle, Schützenstr.1, 40878 Ratingen

Am Dienstag, den 18.03.2014 ab 19 Uhr steht der Verein VIBRA, Verein zur Inklusion behinderter Kinder in Ratingen e.V., allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Restaurant Ratingia, Dumeklemmerhalle Schützenstr. 1, 40878 Ratingen zur Verfügung und freut sich über Gespräche, Fragen und Anregungen zum Thema schulische Inklusion in Ratingen.

 

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

VIBRA-Sprechstunde Inklusion

VIBRA-Sprechstunde Inklusion: Montag, 17.02.2014 ab 19 Uhr Bürgerhaus Frankenheim, Ratingen-Mitte

Der Verein VIBRA, Verein zur Inklusion behinderter Kinder in Ratingen e.V., lädt alle Eltern, deren Kinder zum kommenden Schuljahr in der Sekundarstufe I an einer Regelschule inklusiv beschult werden, am Montag, 17.02.2014 ab 19 Uhr ins Bürgerhaus Frankenheim, Marktplatz 1, 40878 Ratingen zu einem offenem Austausch ein. Thema: Inklusion in SEK I zum Schuljahr 2014-15 und Kosten der Inklusion.

 

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Jahreshauptversammlung bei VIBRA bringt neue Gesichter in Vorstand und Verein

Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins VIBRA, Verein zur Inklusion behinderter Kinder in Ratingen e.V., wurden am vergangenen Mittwoch die bisherige Vorsitzende Britta Witte und die Schriftführerin Elke Gräfe nach rund zehnjähriger Tätigkeit verabschiedet und die Nachfolgerinnen Barbara Emser und Karin Keune mit absoluter Stimmenmehrheit ins Amt gewählt.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Schuldezernent Steuwe muß Inklusionskarten auf den Tisch legen


Mit Spannung erwartet der Verein VIBRA die kommende Schulausschusssitzung am 05.02.2014. Das Thema Inklusion steht für den Verein ganz oben auf der Liste, denn nun muss Schuldezernent Steuwe darlegen, wo und wie Kinder mit Behinderungen zum kommenden Schuljahr an der allgemeinen Schule inklusiv beschult werden.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Alle wollen Inklusion, keiner weiß wie...

Die gestrige Veranstaltung des Vereins VIBRA im Ratinger Medienzentrum mit ca. 60 Besuchern aus Politik, Schulleitern, Vertreterinnen der Schulen, Betroffenenverbänden und Eltern hat allen Anwesenden gezeigt, das die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Schulischen Inklusion und die praktischen Erfahrungen in NRW durch eine 30jährige Tradition des gemeinsamen Lernens da sind.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Ratinger Schulen werden inklusiv (?)!

Eltern schulpflichtiger Kinder aufgepasst: Am kommenden Donnerstag den 16.01.2014 stehen führende Schul- Politikerinnen und Politiker Rede und Antwort zur inklusiven Schulplanung der Stadt Ratingen. Der Verein VIBRA, Verein zur Integration behinderter Kinder e.V. lädt zu einer Informations- und Podiumsdiskussion ein, die ab 19 Uhr im Medienzentrum Ratingen startet.

 

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Ratinger PolitikerInnen diskutieren über schulische Inklusion zum Schuljahr 2014/15


VIBRA freut sich über die Zusage Ratinger PolitikerInnen, die auf dem Podium der Informationsveranstaltung des Vereins „Schulische Inklusion“ am 16.01.2014 ab 19 Uhr im Medienzentrum in Ratingen –Mitte diskutieren wollen.

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2014 von Felix (Kommentare: 0)

Rat der Stadt Ratingen soll sofort Konsequenzen aus dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz zur schulischen Inklusion von behinderten Schülerinnen und Schülern ziehen

VIBRA fordert: Rat der Stadt Ratingen soll sofort Konsequenzen aus dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz zur schulischen Inklusion von behinderten Schülerinnen und Schülern in Ratingen ziehen
Am vergangenen Freitag 8.11.2013 wurde durch das Amt für Schulverwaltung die Beschlussvorlage 239/2013 mit der Überschrift „Inklusion“ ins Netz gestellt. In der Vorlage, immerhin 66 Seiten stark, wurden eher allgemeine Fakten zum Thema Inklusion zusammengetragen.

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2013 von Felix (Kommentare: 0)

Rat der Stadt Ratingen soll die Kosten für SchülerInnen mit Behinderung offenlegen

VIBRA fordert: Rat der Stadt Ratingen soll die Kosten für Schüler_innen mit Behinderung offen legen

 Der Elternverein VIBRA, Verein zur Integration behinderter Kinder und Jugendlicher e.V., ist seit rund zwanzig Jahren in Ratingen für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung aktiv. Diese Woche wurde von VIBRA ein Antrag nach § 24 Gemeindeordnung an den Rat der Stadt Ratingen gestellt, die Kosten der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung offen zu legen.

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2013 von Felix (Kommentare: 0)